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Nadelbinden lernen

Die Maschenprobe

Die Maschenprobe ist ein Quadrat, das Sie vor dem eigentlichen Stück arbeiten. Sie sagt Ihnen, wie viele Schlaufen und Reihen auf 10 cm passen. Ohne sie ist jede Berechnung geraten, weil zwei Menschen mit demselben Garn unterschiedlich fest arbeiten.

So messen Sie

  1. Arbeiten Sie ein Stück von mindestens 15 x 15 cm im gewählten Stich.
  2. Legen Sie es flach hin, ohne es zu dehnen; Wolle vorher waschen, wenn das Stück später gewaschen wird.
  3. Zählen Sie Schlaufen auf 10 cm in der Breite und Reihen auf 10 cm in der Höhe.
  4. Tragen Sie beide Werte in den Maschenrechner ein. Er erlaubt 7 bis 14 Schlaufen je 10 cm.

Werte einordnen

GarnSchlaufen je 10 cmWirkung
Dickes Garn, große Nadel7 bis 9Schnell, grob, warm
Mittleres Garn9 bis 12Ausgewogen
Feines Garn, kleine Nadel12 bis 14Dicht, langsam, fein

Diese Bereiche sind eine Orientierung, kein Maßstab. Entscheidend ist Ihr eigener Wert. Prüfen Sie ihn bei einem neuen Garn jedes Mal neu.

Häufige Fehler

  • Die Probe zu klein arbeiten: Am Rand sind die Schlaufen unregelmäßiger, messen Sie in der Mitte.
  • Das Stück beim Messen dehnen: Legen Sie es locker hin.
  • Den Wert für ein anderes Garn übernehmen: Jede Kombination aus Garn, Nadel und Stich hat ihren eigenen Wert.
  • Vor dem Waschen messen, obwohl das Stück später gewaschen wird.

Nach dem Messen tragen Sie die Zahl im Rechner ein. Ändert sich das Ergebnis, weil Sie eine andere Nadel nutzen, arbeiten Sie eine neue Probe. Das kostet etwas Zeit und spart ein Stück, das am Ende zu klein oder zu groß ist.

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